Es gibt in der Mehrheit staatliche Schulen. Einige Schulen sind in kirchlicher Trägerschaft, vergeben aber die staatlich anerkannten Abschlüsse. Es gibt einige Privatschulen, die unterschiedlich hohe Schulgebühren verlangen.
In Hamburg gibt es bei den weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I und II zwei Schularten – Stadtteilschulen und Gymnasien. Eine weitere Schulart sind die beruflichen Schulen.
Stadtteilschule
Die Stadtteilschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 13 und bietet alle Schulabschlüsse bis zum Abitur an. In der Stadtteilschule lernen alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam. Leistungsschwächere Kinder werden genauso wie Leistungsstärkere gezielt gefördert und gefordert. Einen Schwerpunkt bildet der Erwerb von Kompetenzen zur Gestaltung des eigenen Berufs- und Lebenswegs und zur Vorbereitung auf das lebensbegleitende Lernen, um einen erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Erwerbsleben zu ermöglichen.
http://www.hamburg.de/stadtteilschule/2670728/stadtteilschule/
Gymnasium
Das Gymnasium umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 12. Es unterrichtet Schülerinnen und Schüler mit dem Ziel, sie nach acht Schuljahren zur allgemeinen Hochschulreife zu führen. Die allgemein bildenden Gymnasien bieten leistungsstarken Schülerinnen und Schülern neben Fachunterricht auch fächerübergreifenden Unterricht, Möglichkeiten der Schwerpunktbildung nach Leistung und Neigung durch zahlreiche Wahlmöglichkeiten in den Sprachen, Naturwissenschaften und den ästhetischen Fächern und Förderung für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler (Exzellenzförderung) an.
Am Gymnasium können alle Schulabschlüsse gemacht werden.
http://www.hamburg.de/gymnasium/
Berufliche Schulen
An den berufsbildenden Schulen haben junge Menschen vielfältige, aufeinander aufbauende Möglichkeiten, höhere Schulabschlüsse zu erwerben. Das kann vor, während oder nach der Berufsausbildung sowie in weiteren spezialisierten Bildungsgängen geschehen.
Höheren Handelsschulen oder Höheren Technikschule: Jugendliche bauen ihre beruflichen Handlungskompetenzen aus und schließen nach der Jahrgangsstufe 12 mit der vollwertigen Fachhochschulreife ab.
Berufliche Gymnasien (in den Fachrichtungen Wirtschaft, Technik, Pädagogik und Psychologie) führen in einem dreijährigen Bildungsgang zum Abitur.
Im Rahmen einer dualen Berufsausbildung können junge Menschen in Zusatzunterricht an der Berufsschule die Fachhochschulreife erwerben (Dual plus Fachhochschulreife). Analog hierzu ist dies auch an vielen vollqualifizierenden Berufsfachschulen möglich.
An Fachoberschulen bzw. Berufsoberschulen erwerben junge Menschen, die bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, die Fachhochschulreife bzw. die allgemeine Hochschulreife.
Auch in der beruflichen Weiterbildung können junge Menschen an Fachschulen (mindestens zweijährige Form) die Fachhochschulreife erlangen.
https://hibb.hamburg.de/bildungsangebote/hoehere-bildungsabschluesse/