im ersten Lebensjahr:
Rotaviren-Infektion
Diphtherie
Tetanus
Keuchhusten (Pertussis)
Kinderlähmung (Polio)
HIB-Infektion (Hämophilus-Influenzae-Typ B-Infektion)
Hepatitis B
Pneumokokken-Erkrankung
im zweiten Lebensjahr:
Masern
Mumps
Röteln
Windpocken (Varizellen)
Meningokokken-Erkrankung
Mädchen und jungen Frauen wird im Alter von 9 bis 14 Jahren der Aufbau des Impfschutzes gegen Humanen Papillomviren (HPV), die später Gebärmutterhalskrebs verursachen können, empfohlen. Erfolgte die Impfung noch nicht bis zum 12. Lebensjahr, so sollte sie möglichst schnell bis spätestens zum 18. Geburtstag nachgeholt werden.
Einige Impfungen müssen im Jugendalter – zwischen 12 und 17 Jahren – aufgefrischt werden damit weiterhin der beste Schutz gegen die Krankheiten besteht. Eine übliche Kombinationsimpfung für Jugendliche ist die 4-fach Impfung zur Auffrischung des Impfschutzes gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Kinderlähmung (Poliomyelitis) und Keuchhusten (Pertussis).
Gegen Diphtherie und Tetanus müssen lebenslang Auffrischimpfungen durchgeführt werden. Nach der Grundimmunisierung ist die erste Auffrischung nach fünf Jahren vorgesehen. Die zweite Auffrischimpfung sollte zwischen dem neunten und 17. Lebensjahr erfolgen und dann nachfolgend alle zehn Jahre.