Welche Schularten gibt es für Jugendliche im Alter von 16 - 18 Jahren ?
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Haben Sie ein Kind im Alter von 16 - 18 Jahren?

Informationen zum Schulwesen in Rheinland-Pfalz, auch in verschiedenen Sprachen erhalten Sie hier: https://bm.rlp.de/de/service/publikationen/?tx_rlppublications_list%5Btopic%5D=54&tx_rlppublications_list%5Baction%5D=list&tx_rlppublications_list%5Bcontroller%5D=Publication

Es gibt in der Mehrheit staatliche Schulen. Einige Schulen sind in kirchlicher Trägerschaft, vergeben aber die staatlich anerkannten Abschlüsse. Es gibt einige Privatschulen, die unterschiedlich hohe Schulgebühren verlangen (https://www.bildung.de/schule/privatschulen/rheinland-pfalz/#suche).

 

Nach der Grundschule gibt es drei weiterführende Schularten:

 

Realschule Plus
Die Realschule Plus umfasst die Schuljahrgänge 5 bis 10. Sie vermittelt ihren Schülern eine erweiterte Allgemeinbildung und eine allgemeine Berufsorientierung. Um die Durchlässigkeit zwischen den Schularten zu erleichtern, wird in der Orientierungsstufe in Klasse 5 und 6 nach der gleichen Stundentafel unterrichtet wie am Gymnasium. Schülerinnen und Schüler mit guten Leistungen können nach der Orientierungsstufe auf Empfehlung der Klassenkonferenz in ein Gymnasium wechseln. Die Realschule Plus ist kooperativ oder integrativ organisiert.

Es können folgende Abschlüsse erworben werden: Berufsreife (Hauptschulabschluss) nach Klasse 9 und der qualifizierte Sekundarabschluss (Mittlere Reife) nach Klasse 10. Schüler mit besonders guten Leistungen können in eine gymnasiale Oberstufe wechseln.

https://bm.rlp.de/de/bildung/schule/bildungswege/realschule-plus/

 

Integrierte Gesamtschule
In der Integrierten Gesamtschule lernen Kinder unterschiedlicher Herkunft, Begabung und Neigung gemeinsam bis zur 9. bzw. 10. Klassenstufe. Die integrierte Gesamtschule umfasst in der Sekundarstufe I die Klassen 5 bis 10 und in der Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) die Jahrgangsstufen 11 bis 13. An der Gesamtschule können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I und II erworben werden: Berufsreife (Hauptschulabschluss) nach Klasse 9, der qualifizierte Sekundarabschluss (Mittlere Reife) nach Klasse 10 und die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) nach Klasse 13.

https://bm.rlp.de/de/bildung/schule/bildungswege/integrierte-gesamtschule/

 

Gymnasium

Das allgemeinbildende Gymnasium vermittelt Schülerinnen und Schülern eine breite und vertiefte Allgemeinbildung, die zur allgemeinen Hochschulreife führt. Die Gymnasien umfassen die Jahrgangstufen 5 bis 12 (G8) oder 5 bis 13 (G9). Das Abitur nach Klasse 12 (G8) kann nur an Gymnasium gemacht werden, die dies beantragt haben. G8 ist mit einer verpflichtenden Ganztagsschule verbunden. Ein Schulwechsel zwischen G9 und G8 ist weiterhin möglich. Üblich ist aber das Abitur nach G9. Am Gymnasium können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I und II erworben werden: die Berufsreife (Hauptschulabschluss) nach Klasse 9, der qualifizierte Sekundarabschluss (Mittlere Reife) nach Klasse 10 und die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) nach Klasse 12 oder 13 (https://bm.rlp.de/de/bildung/schule/bildungswege/gymnasium/).

 

 

 

Berufliche Schulen 

An den berufsbildenden Schulen haben junge Menschen vielfältige, aufeinander aufbauende Möglichkeiten der Berufsausbildung und die Möglichkeit verschiedene Schulabschlüsse zu erwerben. Das kann vor, während oder nach der Berufsausbildung sowie in weiteren spezialisierten Bildungsgängen geschehen.

Eine Übersicht über die berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz finden Sie auf der Webseite: https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge.html und in der Broschüre https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/bbs/berufsbildendeschule.bildung-rp.de/Bildungswege_der_BBS/Dokumente/2017-04-18_Berufsbildungskompass_RLP.pdf

 

 

Berufliches Gymnasium

Das Berufliche Gymnasium in den Fachrichtungen Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Soziales vermittelt neben einer vertieften Allgemeinbildung auch berufliche Kompetenzen im gewählten Fachbereich und führt in einem dreijährigen Bildungsgang am Ende von Jahrgangsstufe 13 zum Abitur, der Allgemeinen Hochschulreife (https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/berufliches-gymnasium-bgy.html).

 

Berufsschule

Junge Menschen besuchen während ihrer Berufsausbildung die Berufsschule und erlernen berufsbezogene und allgemeinbildende Kompetenzen (Duale Ausbildung).

Die Berufsschule dauert in der Regel drei Jahre (Teilzeitberufsschule). Mit Abschluss der Ausbildung und der Berufsschule erhalten die Schüler einen Abschluss in der betrieblichen Ausbildung und ein Berufsschulabschluss. Der Erwerb des mittleren Schulabschlusses, der Erwerb der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe und der Erwerb der Fachhochschulreife sind unter bestimmten Voraussetzungen an der Berufsschule möglich (https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/teilzeitberufsschule-bs-tz.html).

 

Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen weder in ein Ausbildungsverhältnis eintreten noch ein Arbeitsverhältnis aufnehmen können und nicht an einer Fördermaßnahme der Arbeitsagentur teilnehmen, können ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) an der Berufsschule machen. Das BVJ wird in der Regel im Vollzeitunterricht geführt, ist nach Berufsfeldern gegliedert und dauert ein Schuljahr. Das BVJ schließt mit dem Abschlusszeugnis der Berufsschule ab, das den Berufsreifabschluss einschließt (https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/berufsvorbereitungsjahr-bvj.html).

 

Berufsfachschule

Ein Beruf kann teilweise oder auch vollständig in einer beruflichen Vollzeitschule, der Berufsfachschule, erlernt werden. In einer vollschulischen Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen haben Schülerinnen und Schüler mit dem Abschlusszeugnis der Berufsreife oder dem qualifizierten Sekundarabschluss (mittlerer Schulabschluss) die Möglichkeit, eine Grundbildung im gewählten Fachbereich oder einen qualifizierten Berufsabschluss im Handwerk zu erwerben. Der Unterricht bis zum Abschluss dauert je nach gewähltem Bildungsgang ein Jahr bis drei Jahre.

Im dreijährigen Bildungsgang können Schülerinnen und Schüler den qualifizierten Sekundarabschluss I (Mittlerer Schulabschluss) erwerben. Zudem können Schülerinnen und Schüler mit dem qualifizierten Sekundarabschluss über den Besuch des Fachhochschulreifeunterrichts und den erfolgreichen Abschluss der Fachhochschulreifeprüfung gleichzeitig die Fachhochschulreife erlangen.

Berufsfachschule I: https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/berufsfachschule-i-bf-1.html

Berufsfachschule II: https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/berufsfachschule-ii-bf-2.html

Dreijährige Berufsfachschule: https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/dreijaehrige-berufsfachschule-3jbf.html

 

Höhere Berufsfachschule

Die höhere Berufsfachschule (HBF) führt zu einer vollschulischen Berufsqualifikation als staatlich geprüfte Assistentin/staatlich geprüfter Assistent für die gewählte jeweilige Fachrichtung. Die höhere Berufsfachschule wird im Vollzeitunterricht geführt und dauert 2 Jahre. In der Höheren Berufsfachschule kann durch Zusatzunterricht und Zusatzprüfung der schulische Teil der Fachhochschulreife erworben werden (https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/hoehere-berufsfachschule-hbf.html).

 

Fachoberschule

Die Fachoberschule ist ein zweijähriger Bildungsgang des beruflichen Schulwesens und ist in Rheinland-Pfalz organisatorisch mit der Realschule plus verbunden. Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule absolvieren in der elften Klasse jeweils an drei Tagen der Woche ein betriebliches Praktikum in der gewählten Fachrichtung. An den anderen beiden Tagen und im gesamten zwölften Schuljahr besuchen sie den Unterricht in der Schule. Die Fachoberschule verleiht nach bestandener Abschlussprüfung in Klasse 12 die Fachhochschulreife (https://realschuleplus.bildung-rp.de/fachoberschule.html).

 

Berufsoberschule (BOS)

Die Berufsoberschule ermöglicht jungen Menschen mit einem mittleren Schulabschluss oder einer Fachhochschulreife und einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder mehrjähriger Berufstätigkeit eine Erweiterung ihrer fachlichen Kompetenzen in bestimmten Fachrichtungen. In Berufsoberschulen kann in einem einjährigen vollzeitschulischen Bildungsgang die Fachhochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder bei Nachweis der notwendigen Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache die allgemeine Hochschulreife erworben werden.

BOS 1: https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/berufsoberschule-i-bos-1.html

BOS 2: https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/berufsoberschule-ii-bos-2.html

Die Duale Berufsoberschule (DBOS) führt in Teilzeitunterricht neben der Ausbildung oder der Berufstätigkeit zur Fachhochschulreife (https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/duale-berufsoberschule-dbos.html)

 

 

 

 

 

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